Die Iren haben für fast alle Naturschauspiele eine Sage, wie zum Beispiel der Riese Fionn mac Cumhaill, der den Giant’s Causeway baute da er sich an einem schottischen Riesen rechen wollte. Von den Wissenschaftlern wissen wir, dass dieser Basaltdamm nicht durch einen Riesen sondern durch Lava die langsam abgekühlte entstand ist. Doch beim spektakulären Anblick der Basaltsäulen erscheint einem die Geschichte des Riesen wahrscheinlicher. Dieses Land ist nicht nur durch seine Legenden und Sagen geprägt, auch eine Reihe geschichtlicher Ereignisse hat das heutige Irland stark beeinflusst. Nach einem Besuch im „EPIC- The Irish Emigration Museum“ in Dublin weiß man, wieso man niemals einem Iren seine Kartoffel wegnehmen darf.

Tipps für Dublin:
Für alle Guinness-Liebhaber ist ein Besuch im Guinness Storehouse ein Muss.
Auch eine der zahlreichen Whiskybrennereien sollte man nicht verpassen.
Wer mal den Füßen eine Auszeit gönnen möchte, kann sich in einem der Parks eine Pause können z.B. Saint Stephan’s Green: direkt neben der Einkaufstraße, St.Patrick’s Park: mit Blick auf die Kathedrale oder der Phoenix Park: einer der größten Stadtparks der Welt.
Ein Tagesausflug nach Bray bietet sich an, um der Großstadt zu entkommen und einmal die Seele am Meer baumeln zulassen oder den Bray Head bei einer Wanderung zu besteigen.

Doch auch die Westküste hat vieles zu bieten:
Galway lässt allen Straßenmusikanten-Fans das Herz höher schlagen und die Cliffs of Moher laden zum Wandern und Entspannen ein (manchmal bekommt man sogar einen Heiratsantrag mit).

Wenn auch Sie Interesse an einer Reise nach Irland haben, stehe ich Ihnen gerne mit Tipps und Tricks zu Seite. Sláinte! (gesprochen: slorn-tsche)

Charlotte Stöttner